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Testbericht: Gute-Nacht-Bär-Buch

By Sarah
24. April 2012 11:11

Babybuch Oskar & Ellen bei minibärAls unser Sohn Jonathan das erste Mal seine Nase in das Gute-Nacht-Bär-Buch gesteckt hat, war er gerade mal neun Monate alt. Da das Stoff-Buch bei minibär erst ab 18 Monaten empfohlen wird, hatten wir Bedenken, ob unser Sohn mit ihm schon etwas anzufangen weiß. Aber tatsächlich finden hier auch noch so kleine Entdecker wie er spannende Unterhaltung.
Der Auftritt des Baby-Buches ist auf den ersten Blick äußerst edel. Es steckt in einem Netzbeutel, der mit Stoffbändern verschlossen ist. Innen sieht man das Bär-Buch, dazu eine Karte der Herstellungsfirma und dazugehöriges Werbematerial, beides einfach und schick auf schönem Papier. Mit Liebe gemacht.

Ein Blick ins Internet verrät mir, dass die Herstellerfirma  Oskar und Ellen aus Schweden stammt. Dort entwirft die Designerin Petra Jinglöv (Mutter von Oskar und Ellen, daher der Name) Spielzeuge für Babys und Kinder. Diese lässt sie auf den Philippinen produzieren, ausschließlich von Frauen, komplett durch Handarbeit. Die Spielzeuge sind allesamt aus Stoff. Mich beeindrucken die Vielfalt des Angebotes und die liebevolle, sehr verspielte und detailfreudige Handarbeit. Jedes Spielzeug ein Unikat!  Lehrreich, leicht und leise – ganz im Sinne von Petra Jinglöv.

Babybuch mit BärDas Gute-Nacht-Bär-Buch ist also einem Stofftier nicht ganz unähnlich. Auf jeden Fall ist es waschbar, was für mich und meinem Sohn sehr praktisch ist. Es fässt sich gut an, die Verarbeitung ist ausgezeichnet, alle Nähte sitzen und sind sehr sauber gestochen. Zusammengehalten wird das Buchinnere durch einen Reisverschluss. Und am Plüschhenkel kann man das Baby-Buch durch die Gegend tragen. Auf vier Stoffseiten (100% Baumwolle) wandert man mit einer kleinen Bärpuppe (die auch noch quietschen kann, wenn man sie drückt) durch die letzten Aktivitäten vor dem Schlafengehen, heißt: Aufräumen,  Ausziehen, Baden, Umziehen, Trinken, Zähneputzen, Gute-Nacht-Geschichte und ab ins Bett.

Auf jeder Stoff-Buch-Seite gibt es etwas für den Bären – beziehungsweise den „Leser“ – zu tun. So ist beispielsweise auf der ersten Seite eine Truhe aufgenäht, die man mittels Klettverschluss öffnen und schließen kann. Skateboard und Football sind ebenfalls mit Klettverschluss auf dem Boden vor der Truhe befestigt und müssen nun in die Truhe befördert werden.

Spätestens hier wird klar, dieses Buch ist nichts für Mädchen! Schon der erste Blick verrät es ja eigentlich, das Buch ist schließlich blau. Baseball und Skateboard sind in unseren Breiten zwar nicht ganz so gebräuchlich, aber dennoch wohl eindeutig männlich belegt. Für Mädchen gibt’s das Buch in Rosa (allerdings ist diese Version nicht bei minibär bestellbar). Für taffe Mädchen geht’s aber auch hiermit!

Spielt man in Schweden tatsächlich Football? Ich freu mich jetzt schon auf die Frage meines Sohnes „Mama, was ist das eigentlich für ein komischer Ball“? Auf der vorletzten Seite gibt’s ebenso ein kleines kulturelles Problem. Zu sehen ist eine aufklappbare Stoffseite mit einem blonden Mädchen benäht und drei unterschiedlich großen Schüsseln darauf – eine ganz kleine, eine mittlere und eine große Schüssel. Die Gute-Nacht-Geschichte ist hier also „Goldylocks and the three Bears“ Die ist in Deutschland allerdings weniger bekannt und könnte daher bei dem einen oder anderen Verwirrung stiften. Ich kenn die Geschichte zum Glück.

Und was macht meine kleiner Sohn nun am liebsten mit seinem Buch? Tatsächlich mag er es sehr. Bevor ich ihm mit diesem Fühl-Buch lernen werde, was und wie man vor dem Zu-Bett-Gehen tut, heißt es erst mal, die wesentlichen Dinge des Lebens zu entdecken. Zum Beispiel den Geschmack der Bärenpuppe! Die steckt er sich nämlich mit Begeisterung in den Mund und lässt erst wieder los, wenn der arme Bär ganz „durchgespügelt“ ist. Dabei durchblättert er die Seiten immer wieder aufs Neue uns sieht sich die bunten, aufgenähten Bilder an. An vielen Dingen kann man ziehen und zerren (zum Glück ist alles stabil und noch ist alles ganz!),  Klettverschlüsse sind das absolute Highlight und müssen fast zwanghaft immer wieder geöffnet werden. Damit kann man ihn lange bei Laune halten. Das reicht für hier und heute völlig aus.

Ein kleines Manko zum Schluss: Wenn man dem Bären seinen Schlafanzug auf der dritten Seite angezogen hat, dann passt er nicht mehr richtig in den Kinderstuhl – da wurde tatsächlich leider nicht mitgedacht.

Das ist aber wirklich alles, was ich zu meckern habe.  Ansonsten empfehle ich das Buch auf jeden Fall. Es hat zwar seinen Preis, dafür schenkt man seinen Jüngsten aber auch etwas Handgemachtes, wo ganz offensichtlich viel Liebe drin steckt. Außerdem ist es wirklich sehr praktisch und eben ein guter Mix aus lehrreich, leicht und leise, wie Petra Jinglöv sagt. Und es ist ein guter Begleiter. Ich freue mich drauf, was mein Sohn in den kommenden Monaten damit noch anstellen wird!

Das Gute-Nacht-Bär-Buch ist hier im minibär-Shop bestellbar:
http://www.waschbaer.de/Gute-Nacht-Baer-Buch–12932d1a323200.html

Sarah ist Mutter und Sprechwissenschaftlerin aus Leipzig. Mit ihrem Sohn testet sie gerne Produkte aus dem minibär-Sortiment und schreibt hier auf dem minibär-Blog.

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